Wir sind eine Gruppe engagierter Bürger und Bürgerinnen, die nicht tatenlos zuschauen wollen, wie das Seeufer verbaut wird und wenige Immoblienentwickler Profite machen ohne dass die lokalen BürgerInnen mit einbezogen sind.

 

Wie ist es dazu gekommen?

 

Begonnen hat alles in Breitenbrunn...

 

Die Gemeinde Breitenbrunn hat in den Jahren 1968 und 1969 rund 9 Mio Schilling in die Aufschüttung des von Fürst Esterhàzy gepachteten See- bzw. Schilfgebietes und die Errichtung des Seebades investiert. Das Seebad wurde in den letzten Jahren zu einem der beliebtesten Naturseebäder Österreichs.

 

Natürlich, das Seebad ist in die Jahre gekommen. Renovierungen und Neuerungen stehen an. Aber der Charakter und vor allem die Menschen, die seit Jahrzehnten das Naturseebad betreiben und bewohnen sollen bleiben.

 

Es ist einfach nicht richtig, wenn manche sagen, das Projekt sei auf begrenzte Zeit vereinbart worden. Es war im Interesse des Fürsten Esterhàzy, dass hier eine dauerhafte Partnerschaft besteht. Der Fürst war sich seiner Verantwortung als größter privater Grundbesitzer des Landes wohl bewusst und hat der Gemeinde ausdrücklich eine Option auf Verlängerung des Vertrages eingeräumt.

 

Die Breitenbrunner haben ihr Seebad sehr gut verwaltet. Von den 5 Mio € Jahresbudget, die die Gemeinde Breitenbrunn heute hat, kommt ein großer Teil aus den direkten und indirekten Einnahmen des Seebades inklusive Yachtclub.

 

Die Immobilienverwaltung der Stiftung Esterhàzy  will den Vertrag mit der Gemeinde nicht  verlängern, sondern selbst Projektbetreiber sein. Ihr Masterplan sieht ab 2019 ein mehr an Mobilheimen, mehr an Bootsliegeplätzen, und ein Immobilienprojekt für ganzjähriges Wohnen direkt am See vor.

 

Das beliebte Naturseebad in Breitenbrunn soll zu einem Anhängsel eines großdimensionierten Immobilienprojekts mit Shoppingmeile, Spa und Systemgastronomie werden.

 

Klingt nach Kasse machen. Die Einnahmen sollen natürlich von der Gemeinde hin zur Stiftung verlagert werden. Soll die Arbeit der Gemeinde bleiben ?

 

Das Argument: Die Stiftung und ihre Geldgeber investieren kolportierte 30 Mio €. Die wollen schließlich mit Gewinn zurück verdient werden. Da stellen sich 2 wesentliche Fragen:

  • Was hat die Breitenbrunner Bevölkerung von dieser enormen Investitionssumme?          
  • Wer profitiert wirklich von diesem Großprojekt?

 


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